Auf den Spuren der Szczeciner Tradition und Moderne

Blick vom Turm der Jacobuskathedrale auf die Stadt

Szczecin. Oktober 2022

Auf Einladung des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in Berlin, weilte Anfang Oktober eine Gruppe von Reisejournalisten des CTOUR Berlin Touristik-Forum in Szczecin (ehemals Stettin).

Der Reisetermin wurde nicht rein zufällig gewählt. Gegebener Anlass ist das jährlich stattfindenden Oktoberfestes an der zentral gelegenen Aleja Kwiatowa. Hier präsentierten sich zahlreichen Brauereien mit ihren Spezialitäten. Dazu gab es bayerische Schmankerl und Livemusik. Das Oktoberfest Szczecin bietet nicht nur leckeres Bier und Essen, sondern auch viel Spaß.

 

In diesem Jahr hatten sich 14 Brauereien, unter anderem aus Kołobrzeg, Posen, Breslau, Witnica oder Danzig, sowie andere Alkoholhersteller beworben.

Aber nicht nur das vierte Oktoberfest der Stadt – welches  sicherlich zur alljährlichen Tradition wird - stand allein im Vordergrund unserer „Entdeckerreise“. Unser Besichtigungskalender für diese zwei Tage war bis in den späten Abendstunden exakt vorbereitet.

 

Wir hatten somit auch Gelegenheit, in relativ kurzer Zeit historische Bauten, großzügige Parkanlagen, bunte Hausfassaden, spannende Geschichten und leckere polnische Köstlichkeiten und Kulinarisches der heimischen Braukunst kennenzulernen.

Die geschichtsträchtige Altstadt

Um die Altstadt zu besichtigen, wurde ein Rundweg entworfen, der sich durch die Stadt entlang der wichtigsten und schönsten historischen Punkte schlängelt.

Der gesamte Weg erstreckt sich auf circa sieben Kilometern und 42 Stationen, für die man ungefähr einen halben Tag einplanen sollte. Das Rathaus befindet sich ganz am Anfang beziehungsweise am Ende des Rundwegs, je nachdem, wie herum man ihn läuft. Es liegt direkt am Heumarkt, einem schönen Platz, gesäumt von ein paar kunterbunten Häusern, wie man sie aus Danzig oder Breslau kennt, und einladenden Cafés. Seiner unverkennbaren Bauweise im Stil der Backsteingotik verdankt das Rathaus die Tatsache, zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Stettins zu zählen.

 

Monumentale Bauwerke aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert künden ebenso wie die weitläufigen Stadterweiterungen aus den Boom-Jahren Stettins nach 1871 vom Wachstum und der Modernisierung der Stadt unter ihrem langjährigen Oberbürgermeister Hermann Haken. Rings um die ehemalige Altstadt, welche heute von einem kuriosen Mix aus Siedlungsbauten der Nachkriegszeit, postmodern-kritischen Rekonstruktionen und Brachen geprägt wird, säumen diese Bauten die Naht zu den Quartieren der Gründerzeit. 

Die stattliche Jakobskathedrale

 

Mitten im Stadtzentrum liegend, nehmen wir die Möglichkeit wahr, eine der größten Kirchen Pommerns, die Jakobikirche zu besichtigen. Ein Aufstieg auf den hohen Turm eignet sich super, wenn man die hübsche Stadt von oben sehen will.  Wir bevorzugten jedoch den Lift, der uns den beschwerlichen Aufstieg auf die Aussichtsplattform in 56 Metern Höhe ersparte. Der Turm selbst ist stattliche 110 Meter hoch und wurde mit Mitteln der EU im Jahr 2008 neu errichtet.

Die Philharmonie von Szczecin

Neben dem backsteinernen Polizeipräsidium nimmt sich das neue Konzerthaus zumindest tagsüber zurück. Wären die auffälligen, unregelmäßig geformten Zacken nicht, die ihren oberen Abschluss bilden – das Gebäude wäre bei Tag nur schwer als ein Ort für festliche Veranstaltungen zu identifizieren.

Ganz im Gegenteil, seine milchige Glashülle, die zum Platz gelegene Einfahrt in die Tiefgarage und der völlige Verzicht auf jedes Sichtbarmachen des Gebäudeinneren verleiten zu dem Fehlschluss, dass hier eher schlichte Zwecke gnädig den Augen entzogen worden sind. Tatsächlich zählt die Philharmonie ganze drei Fenster. Apropos Beleuchtung: Sobald die Dämmerung über Szczecin fällt, wandelt sich die Präsenz des 120 Millionen Złoty (umgerechnet rund 30 Millionen Euro) teuren Hauses. Die Milchglasfassade wird bei Dunkelheit von Hunderten winziger LED-Strahler indirekt beleuchtet. Mit unterschiedlichen Farbkombinationen schaltbar, erzeugt diese Beleuchtung mit einem Mal die festliche Note, die die Besucher erwarten dürfen, auch wenn sich das Innere deswegen nicht stärker nach außen kehrt.

Das märchenhafte Stettiner Renaissance Schloss

 

Im Herzen der Stadt befindet sich das zauberhafte Schloss der pommerschen Herzöge, auch einfach Schloss von Stettin genannt. Das beeindruckende Renaissance-Schloss wurde zwar während des Zweiten Weltkriegs zerstört, ist inzwischen aber originalgetreu restauriert worden.

Wo früher die Fürsten regierten, kann man sich heute im Museum über die vergangenen Zeiten informieren und die schönen Fassaden bestaunen, die abends stimmungsvoll beleuchtet werden. Der hübsche Innenhof lädt zu einer kleinen Pause ein, in der man die Turm-Uhr aus der Zeit der Schweden-Herrschaft Ende des 17. Jahrhunderts bestaunen kann. Hier finden auf der Freilichtbühne oft auch Konzerte, Theateraufführungen und andere kulturelle Events statt.

 

Am Ende des Korridors

 

Apropos kulturelle Events; Unbedingt sehenswert ist auch eine kleine, von außen fast unscheinbare gastronomische Einmaligkeit mit dem skurrilen Namen „Na Kuncu Korytarza“ (Am Ende des Korridors). Der Inhaber dieser einmaligen Lokalität ist Bolek Sobolewsky. Er serviert nicht nur regionale Köstlichkeiten aus der Ostsee, er zelebriert kulinarische Unterhaltung auf seine Art und das auf höchstem Niveau.

Technische Geschichte und Gedächtnis vergangener Zeiten

Unsere Entdeckerreise nähert sich langsam dem Ende. Trotzdem wollen wir es nicht versäumen, noch einen Blick in das Technikmuseum von Szczecin zu nehmen.

Das Museum für Technik und Kommunikation ist randvoll mit Fahrzeugen, in die sich die Polen verliebten. Vermutlich finden fast alle Autofahrer der 1940-50er Jahrgänge im alten Straßenbahndepot an der Niemierzyńska Straße ihre ersten Fahrzeuge wieder.

 

Vor 1945 wurden in den gleichen Fabrikhallen die bis heute in Deutschland bekannten Autos der Marke Stoewer gebaut. Diese Autos aus Stettin gehörten zur damaligen Zeit mit zu den besten in Europa.

Zwei Tage intensiver und neu erfahrener Eindrücke liegen hinter uns. Bei einem zünftigen Sczceciner Bier und deftigen Speisen in einem der zahlreichen Bierbrauereien im Ort, heißt es Abschied zu nehmen.  Unserem polnischen Gastgeber, dem Direktor des polnischen Fremdenverkehrsamtes in Deutschland, Konrad Guldon geben wir das Versprechen, unsere positiven Eindrücke, die verbunden waren mit einer herzlichen Gastfreundschaft, mit nach Hause zu tragen und unsere vielfältigen Begegnungen und Entdeckungen weiter zu vermitteln.

Udo HORN


Mit MS World Voyager zu den "Inseln des ewigen Frühlings" - Die große Kanaren-rundreise

Mit der MS "WORLD VOYAGER" des Stuttgarter Reiseveranstalters nicko cruises auf großer Rundreise zu den 7 Kanarischen Inseln und Madeira.

(Eine Reportage in Wort und Bild von Udo HORN - April 2022)

Foto: Udo HORN

Die Kanarischen Inseln und Madeira verzaubern seit Jahrhunderten Besucher aus aller Welt. Schon die Griechen und Römer berichteten von der Inselkette, die sie die „Glücklichen Inseln“ nannten. Jedes Eiland hat seine ganz eigenen Vorzüge und Sehenswürdigkeiten, aber eines haben sie gemeinsam: Sie sind unbedingt eine Reise wert. Von diesen Vorzügen will ich mich selbst überzeugen und nehme die Möglichkeit des Stuttgarter Reiseveranstalters nicko cruises wahr, um an Bord des kleinen Kreuzfahrtschiffes „World Voyager“, diese sicherlich einmalige Gelegenheit ausreichend zu nutzen.

Rund 3.200 Kilometer und fünf Flugstunden von Zuhause später erfolgt meine Einschiffung auf die „World Voyager“ in Santa Cruz de Tenerife, auf der gleichnamigen Insel Teneriffa. An Bord angekommen, breitet sich mir gleich das Gefühl der Geborgenheit und Gemütlichkeit aus. Kein Wunder, ist die „World Voyager“ kein großes Kreuzfahrtschiff mit mehreren Tausend Passagieren an Bord, sondern eher eine große und schnittige Motoryacht, denn mehr als 200 Passagiere finden an Bord nicht Platz. Dieser absichtliche „Platzmangel“ wird sich noch während meiner Reise als ein überragender Vorteil auswirken. Im Restaurant herrscht freie Platzwahl und bei dieser maximalen Zahl an Passagieren finden sich schnell neue Kontakte. Man ist sozusagen „unter sich“. Die aufkommende, persönliche Atmosphäre an Bord macht es einem in der Tat leicht, sich wohl zu fühlen. Zudem kann die „World Voyager“, das zweite, baugleiche Schiff nach der „World Explorer“, welches für nicko cruises im Einsatz ist, mit der modernsten technischen und nautischen Ausrüstung aufwarten. Dazu aber später etwas mehr. Aber vorerst zurück zur Schiffsgröße. Für die nun beginnende Seereise durch die Kanarischen Inseln, ist das Schiff in dieser Größenordnung geradezu optimal. Denn besonders die kleinen Hafenorte, wie El Hierro oder La Gomera wären mit den richtig großen „Pötten“ wegen ihres großen Tiefgangs gar nicht anlaufbar.

 

Während meiner neuntägigen Schiffsreise zu den unterschiedlichen Inseln bemerke ich schon bei der geografischen Einordnung, wie abwechslungsreich diese Regionen mit ihren zahlreichen Inseln sind: Die Kanaren liegen in einem Zauberkreis aus Sonne, Meer, Blüten, Stränden, Palmen, Vulkanen und vielseitigen Landschaften. Der Archipel besteht aus den Inseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzerote, La Palma, La Gomera, El Hierro und einer Reihe kleiner Eilande. Und nicht zu vergessen, die Insel der tausend Eindrücke, Madeira. Während Madeira zu Portugal gehört, sind die Kanarischen Inseln politisch mit Spanien verbunden und werden jedoch geografisch zu Afrika gehörend, betrachtet.

Teneriffa - Anflug 

Teneriffa

Teneriffa ist nicht nur mit 2.034 Quadratkilometern die größte der Kanarischen Inseln, sie bietet neben wunderschönen Stränden und beeindruckender Natur auch einen faszinierenden Sternenhimmel. So ist die Insel nicht nur ein Paradies für alle, die gern wandern, Rad fahren oder das Meer erleben – auch Astronomen aus aller Welt zieht es oft in den Teide-Nationalpark, der berühmt ist für seinen außergewöhnlich klaren Sternenhimmel. Unbedingt sehenswert für Naturfreunde ist der von Marques Alonso de Nava y Grimon 1778 gegründete Botanische Garten mit Kastanien, einem imposanten Drachenbaum und vielen weiteren sehenswerten Bäumen und Blumen. Reisen bildet, so ein umgängliches Sprichwort. So habe ich unter anderem auch erfahren, das auf Teneriffa der zweitgrößte Karneval der Welt - nach Rio de Janeiro in Brasilien - stattfindet! Die Menschen auf Teneriffa vermischten die Anliehen an die Umzüge von Rio de Janeiro mit alten spanischen oder afro-kubanischen Bräuchen. Knapp zwei Wochen lang wird Tag und Nacht gefeiert. Und das nicht nur in der Inselhauptstadt Santa Cruz, sondern auch in Puerto de la Cruz und weiteren Gemeinden. Vielleicht sollte ich doch im Herbst noch einmal hier zurückkommen und mich in die Schar der über 250.000 Zuschauer einreihen. Leider bleibt wenig Zeit die Hafenstadt und sein Umland zu erkunden, da Santa Cruz de Tenerife für mich der Auf- und Absteigehafen für meine Kreuzfahrt entlang der Kanarischen Inseln ist

La Palma

La Palma Am frühen Morgen erreichen wir die Hauptstadt Santa Cruz de La Palma. Wieder ist diese kleine Hafenstadt problemlos zu Fuß vom Hafen aus erreichbar und bietet meinen Augen eine beeindruckende Altstadt-Hauptstraße. Der Ort liegt unterhalb bewaldeter Berghänge auf der östlichen Seite der Insel. Zwischen Küste und der Ortschaft Cumbres erstreckt sich ein schmaler Uferstreifen, weiße Häuser kleben förmlich an den Berghängen. Ich entschließe mich, die beschauliche Hauptstadt auf eigene Lust zu erkunden. Auf meiner eigenen Tour erfahre ich, dass die Insel eines der drei Meeresschutzgebiete der Kanarischen Inseln beherbergt, eine wunderschöne Unterwasser-Vulkanlandschaft mit vielen Höhlen, Felsbögen und Rissen, in denen die unterschiedlichsten Arten leben, einige davon einzigartig auf der Welt. An der Oberfläche hat die Lava natürliche, vor den Wellen geschützte Becken geschaffen, in denen kristallklares blaues Wasser zu einem erfrischenden Bad einlädt. Einen besonderen Tipp gibt mir ein „echten“ Inselbewohner, den ich während meiner kleinen Rast kennenlernte. Er versprach mir ein besonderes Erlebnis, sobald auf der Insel die Sonne am Horizont versinkt und La Palma magisch wirkt. Am Himmel tauchen die ersten Sterne auf, und je dunkler es wird, desto mehr helle Punkte kann man an diesem transparenten Himmel erkennen, der nicht durch Lichtverschmutzung getrübt ist. Wissenschaftler aus der ganzen Welt kommen auf diese Atlantikinsel, um unser Sonnensystem und vielleicht sogar noch mehr durch die leistungsstarken Teleskope des astrophysikalischen Observatoriums Roque de los Muchachos zu erforschen. Leider kann ich nicht bis zur Nacht bleiben. Weitere Reiseziele und Entdeckungen warten auf mich. Eine besonders schöne Möglichkeit zum Baden bieten die herrlichen natürlichen Pools und „Charcos“. Diese vor den Wellen geschützten Teiche entstanden durch Lavaströme, die sich nach den Vulkanausbrüchen ins Meer ergossen und dort erkaltet sind. Die beliebtesten sind die Schwimmbäder Charco Azul und La Fajana, die mit Toiletten und Restaurants ausgestattet sind, sodass man hier auch mit Kindern einen herrlichen Tag verbringen kann. Meine Privattour geht leider schon viel zu früh zu Ende, aber neue Entdeckungen auf den weiteren Inseln warten bereits auf mich.

El Hierro

Im Kanarischen Archipel kann man auf der Insel El Hierro ein echtes Paradies entdecken. Die siebte der Kanarischen Inseln hielt sich stets abseits des üblichen Fremdenverkehrs, sehr zur Freude aller derjenigen, die die Insel lieben und sie so erhalten wollen, wie sie ist. El Hierro wurde im Jahre 2000 Biosphärenreservat und 2014 zum Geopark der UNESCO erklärt. Die Herkunft des Namens „El Hierro“ ist nicht genau bekannt, aber es könnte sich um eine Ableitung aus der alten kanarischen Sprache der Ureinwohner handeln, die die Insel „Hero“ oder „ Esero“ nannten. Sicher erscheint jedoch, dass die Bezeichnung nichts mit dem gleichnamigen Metall „Hierro“ – Eisen zu tun hat, denn Eisen kommt auf der Insel überhaupt nicht vor. El Hierro ist die kleinste und südwestlichste Insel der Kanaren. Auf einer Fläche von 268 Quadratkilometern breiten sich vielfältige Landschaften aus. Die Küste, die ich bereits bei der morgendlichen Einfahrt in den Hafen von Puerto de la Estaca erkennen kann, ist steinig und durch unzugängliche, bis zu 1000 Meter hohe Steilküsten stark zerklüftet. Bei meiner Rundfahrt über die Insel kann ich einladende Buchten, die als natürliche Meeresschwimmbecken dienen, erkennen und lassen in mir den Wunsch aufkommen, dort einen Tag zu geniessen. Aber meine Fahrt geht weiter, entlang auf der Hochebene von Nisdafe und Pinar. Kurzum, auch auf dieser Insel genießt man den legendären ewigen Frühling der Kanarischen Inseln. Die subtropische Vegetation der fruchtbaren Zonen bildet einen starken Kontrast zur faszinierenden Vulkanlandschaft in anderen Inselteilen.

Fuerteventura

Der spanische Philosoph Miguel de Unamuno nannte die Insel einmal „Eine Oase in der Wüste der Zivilisation“. Zunächst mag diese Insel steinig und karg erscheinen, doch auf den zweiten Blick entfaltet sie ihre wahre Natur: sandige Strände, an denen die waghalsigen Sprünge der Kitesurfer zu beobachten sind, prägen ebenso das Bild der Insel wie die markanten weißen Windmühlen, die sich vor der vulkanischen Landschaft abzeichnen. Nur etwas mehr als 100 Kilometer von der afrikanischen Küste gelegen, ist Fuerteventura berühmt für seine raue Schönheit und kargen Landschaften. Doch wer hier nur Stein und Fels vermutet, kennt die Insel nicht. Mit 807 Metern ist der Pico de la Zarsa der höchste Berg Fuerteventuras. Allerdings ist er im Vergleich zu den meisten Bergen der Nachbarinseln eher ein kleiner Vertreter seiner Art. Selbst beim Reisen lernt man immer dazu. So erfahre ich von meinem Reisebegleiter, dass es ausgerechnet auf dieser Insel keine, selbst angebauten Bananen gibt, während die Nachbarinseln gemeinsam stolze 375 Millionen Kilo pro Jahr erwirtschaften. Die Insel bietet mehr als 150 Strände mit feinstem Sand. Kein Wunder, dass sich hier Badefreunde genauso zu Hause fühlen wie Windsurfer aus aller Welt. Wind- und Wellensportler aus aller Welt schätzen die Vorzüge dieser kanarischen Insel zum Surfen, Windsurfen und Kitesurfen: außergewöhnliches Klima, lange Tage, Sonnenschein an jedem Tag des Jahres, perfekte Wind- und Wellenbedingungen, ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen und Einrichtungen, eben alles, was Sportler jeden Niveaus brauchen.

Apropo Delikatessen. Für eine kulinarische Delikatesse ist Fuerteventura ganz besonders bekannt: den Käse. Der Majorero Käse hat auf dem Archipel und insbesondere auf dieser Insel eine lange Tradition. Als „Queso Majorero“ wurde er mit einer der drei geschützten Herkunftsbezeichnungen der Kanarischen Inseln ausgezeichnet. Jahr für Jahr wird er bei Verkostungen zu den besten der Welt gezählt, die außergewöhnliche Qualität dieser nach traditionellen Techniken handgefertigten Käsesorten wird von Feinschmeckern und Spitzenköchen geschätzt.

Mein Tipp: selbst wenn Experten dies sagen, sollte man bei einer Fahrt durch die einzigartigen Landschaften im Landesinneren auf keinen Fall verpassen, an einer der Käsereien eine Pause einzulegen und die verlockende Gelegenheit wahrzunehmen, die verschiedenen Sorten zu probieren, sich mit den Käsemeistern zu unterhalten und vielleicht ein Stück dieser Delikatesse als Souvenir mit nach Hause zu nehmen.

Bei meinem Spaziergang durch die zahlreichen Gässchen der Hafenstadt kann man die zum historischen Erbe erklärten Stätte erkunden und vergangene Zeiten wieder aufleben lassen. Auf der Insel gibt es auch einige interessante Museen mit zahlreichen Exponaten, die Besuchern eine Kultur und Identität nahebringen, die bis in die vorspanische Zeit zurückreicht.

Eigentlicher Höhepunkt für mich an diesem Tag waren die exklusive Brückenführung durch den Kapitän des Schiffes Yiannis Tsounakos und seiner wachhabenden Offiziere sowie die sich anschließende und ziemlich stürmische - aber unvergessliche Bootsfahrt mit einem der drei an Bord befindlichen Kodiacs.

Porto Santo

Porto Santo - was übersetzt eben „heiliger Hafen“ bedeutet - ist die kleinste bewohnte Insel des Madeira-Archipels. Sie liegt am südöstlichsten Rand Europas, im Atlantischen Ozean, nur 500 km von der afrikanischen Küste und 1000 km von Europa sowie eineinhalb Flugstunden von Lissabon entfernt. Gut 42 Kilometer nordöstlich von Madeira im Atlantik gelegen, wartet das Eiland mit Durchschnittstemperaturen zwischen milden 17 und 22 Grad auf. Der Archipel, der 1418 von portugiesischen Seefahrern entdeckt wurde, besteht aus den Inseln Madeira und Porto Santo sowie den unbewohnten Inseln von Selvagens und Desertas. Nur die ersten beiden Inseln sind allerdings bewohnt.

Die kleine Schwesterinsel von Madeira beheimatet viele Tier- und Pflanzenarten – obwohl sie auf den ersten Blick und vor allem im Kontrast zur Blumeninsel Madeira eher karg wirkt.

 

Seit 2020 gilt Porto Santo außerdem offiziell als UNESCO-Biosphärenreservat. Elf Kilometer lang und sechs Kilometer breit ist Porto Santo und passt damit rund 16-mal in die große Schwester Madeira hinein. Die Inselhauptstadt Vila Baleira ist klein, aber pittoresk, kaum ein Gebäude ist höher als drei Stockwerke, Hotelbunker sucht man deshalb zum Glück vergeblich. Neben dem Strand hat die Stadt Vila Baleira zahlreiche Geschichten und Legenden aus einer mehr oder weniger fernen Vergangenheit zu bieten, so z. B. das Museumshaus, in dem einst Christoph Kolumbus wohnte. Das markanteste Wahrzeichen der von türkisblauem Wasser umspülten Insel Porto Santo ist der 9 km lange Strand mit feinen, goldgelbem Sand, der zu einem Band in der Sonne und im Meer einlädt Besonders schön ist der Ausblick vom Pico do Facho, mit 517 Metern der höchste Punkt der Insel. Der Berg ist vulkanischen Ursprungs. Vulkanausbrüche haben auch die restliche Landschaft der Insel geprägt. So sind zum Beispiel die Basaltformationen am Südhang des Pico de Ana Ferreira im Westen der Insel ein Relikt dieser Zeit. Die Sicherheit, die Sympathie der gastfreundlichen Menschen, das Vergnügen in der Natur, der herrliche Strand mit feinem Sand und das ruhige Meer unterscheiden Porto Santo von vergleichbaren Zielen.

Madeira

Der deutsche Kulturpolitiker August Everding soll einmal gesagt haben: „Madeira – mein Frühlingstraum im Winter.“ Wie Recht er hat. Auch wenn meine Reise im April stattfindet, so habe ich die Insel aus persönlichen Erleben auch im Winter kennenlernen dürfen. Die portugiesische Insel im Atlantischen Ocean ist ein wahres Paradies für Wanderer, Naturliebhaber und Wassersportler und bekannt für ihre einzigartige Pflanzenvielfalt und außergewöhnliche Landschaft. Zahllose Wege zwischen bunt blühenden Pflanzen oder knorrigen Lorbeerbäumen verführen zu ausgedehnten Spaziergängen in einer traumhaft schönen Landschaft, die trotz des vielen Sonnenscheins - aber bei angenehmen Sommertemperaturen bei zirka 24 Grad – immer sehr grün ist. Auf keiner Insel sind die Wunder der Natur so gekonnt vereint wie auf Madeira. Deshalb gehört sie für mich persönlich zu den Top-Favoriten aller Inseln weltweit. Während der Gipfel des höchsten Berges Pico Ruivo majestätisch über die Insel ragt, blühen an den Küsten seltene Blumen und Sträucher. Einer der wohl märchenhaftesten Orte ist der Lorbeerwald Laurisilva im nordwestlichen Gebiet Fanal. Er bedeckt ca. 15.000 Hektar der Insel und wurde 1999 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Auf Madeira findet man nicht nur in den Gebirgszügen traumhaft schöne Wanderwege und atemberaubende Ausblicke, auch entlang meiner Tour gibt es paradiesische Orte zum Baden und Entspannen. Wer es, wie ich aber diesmal etwas „Hektischer“ liebt, ist in der Inselhauptstadt Funchal bestens aufgehoben. Nach einem ausgiebigen Frühstück lässt sich die Stadt entspannt und auch ohne Unterstützung durch Reisebetreuer erkunden. Alles liegt sehr fußläufig und ist zudem – aufgrund der optimalen geografischen Lage der Hauptstadt mitten in einer weiträumigen Bucht, sehr gut zu erkunden. Mein erstes Ziel: den Mercado dos Lavradores, wo es zum Teil für mich unbekannte Früchte und viel Fisch zu bestaunen und kaufen gibt. Eine Seilbahn bringt mich nach 30-minütigem Schlangestehen von der Altstadt zum botanischen Garten. Aus Zeitgründen verzichte ich diesmal auf die Abfahrt in die Altstadt mit dem legendären Korbschlitten. Zum Abschluss meiner fünfstündigen Alleintour geht’s in die Santa-Maria-Straße mit ihren vielen urigen Lokalen und Kunst zum Anfassen und kaufen. Nach diesen vielen optischen Eindrücken wird es Zeit, wieder an Bord meines schwimmenden Zuhauses zurückzukehren, denn bereits am frühen Nachmittag heißt es wieder „Leinen los“ in Richtung Arrecife auf Lanzerote.

Lanzerote

Der spanische Schriftsteller Alberto Vazquez-Figueroa behauptete: „Lanzerote ist die Nabelschnur, die die Erde mit dem Mond verbindet.“ Diese Feststellung macht mich sehr neugierig. Spektakuläre Steilküsten, imposante Kakteen und unbedingt sehenswerte Kunstwerke von Cesar Manrique überall auf der Insel sind genauso ein Erlebnis wie die Feuerberge im Timanfaya Nationalpark oder eine Exkursionsfahrt durch die Lavatunnel aus uralten Zeiten. Ungewöhnliches bin ich ja von Lanzerote gewohnt. Immerhin sind die Strände hier schwarz, die Häuser weiß gekalkt, die Landschaft ist mondartig und das Wetter das ganze Jahr über fast immer sonnig. Während meiner Tour erfahre ich, das 1972 die Dreharbeiten zu dem von Jules Verne verfassten Romans „Die geheimnisvolle Insel“ hier auf der Insel gedreht wurde. Passender kann ein Ort wohl nicht sein. Warum das so ist, dazu später mehr. Knapp 300 Jahre ist es her, dass hier die Erde massiv aufbrach. Sechs Jahre dauerte die Serie von Vulkanausbrüchen. Die Lavamassen begruben rund ein Viertel der knapp 850 Quadratkilometer großen Insel unter sich. Noch heute wirkt die Landschaft so, als wenn sich er Ausbruch erst vor kurzem ereignet hätte. Regelmäßig starten Busse vom Parkplatz aus zu einer gut zehn Kilometer langen Rundtour durch die Feuerberge. Wüßte ich es nicht besser, müßte ich glauben, ich wäre auf dem Mond. Der Anblick ist einfach spektakulär: riesige Aschefelder, gigantische Lavahöhlen, bizarre, wie erfroren wirkende Felsformationen und Vulkankegel, offene Krater. Hier spüre ich die tatsächlich, gigantische Kraft der Erde. Wir erreichen das „El Diablo“ in den Feuerbergen der kanarischen Insel. Es gilt als eines der originellsten Restaurants der Inselgruppen. Kein Wunder, denn die Höllenhitze zum Braten von Fisch und Fleisch stammt direkt von einem aktiven Vulkan. Kälte ist auf der kanarischen Insel kein Problem, selbst im Winter sinken die Temperaturen nachts nicht unter 14, 15 Grad Celsius. Das Internetportal „Travel Focus“ gab dem El Diablo gab dem außergewöhnlichen Restaurant den Spitzenplatz – noch vor dem Ithaa auf den Malediven, wo fünf Meter unter der Oberfläche des Indischen Ozeans serviert wird, oder dem New Lucky Restaurant auf einem Friedhof im indischen Ahmedabad, wo man direkt neben Gräbern diniert. Diese Top-Platzierung ist der Tatsache geschuldet, dass man bei diesem Grill auf Holzkohle oder anderem Brennmaterial verzichten kann. Noch stark unter dem Eindruck der bizarren Landschaft, fahren wir weiter in Richtung Inselhauptstadt und verlassen die unwirtliche und bizarre Landschaft.

Auffallend der künstlerische Einfluß auf die äußere Gestaltung der Häuser, welches ein harmonisches Gesamtbild erzeugt. Pepin Ramirez und Cesar Manrique waren es, die in den 1960iger Jahren die die hatten „eines der schönsten Plätze der Welt“ zu gestalten. Fast alle Häuser wurden weiß gekalkt, deren Fensterrahmen und Türen grün oder blau. Dazu gehörte auch das Verbot großer Reklametafeln, von Strommasten und Hochhäusern. Wahrscheinlich ist es genau das, was den Charme und die Unverwechselbarkeit der Insel ausmacht. 

Gran Canaria

Die mit 236 Kilometer traumhaft lange Küste, bunten Handwerkermärkten und spannenden, kulinarischen Köstlichkeiten für jeden Geschmack ist ein Mekka für jeden Gast. Gran Canaria ist nicht nur die drittgrößte Kanareninsel und ein einzigartiges Urlaubsparadies, sondern auch ein Mekka für Künstler aller Art. Für mich wird so jeder Spaziergang zum Besuch in einem wunderschönen und kostenfreien Open-Air-Museum. Zu entdecken gibt es für mich und die jährlich mehr als 4,7 Millionen Touristen eine Menge. Besonders Graffiti-Künstler haben Gran Canaria ins Herz geschlossen. Die Themen und Motive sind schier unendlich. Meine Augen können sich garnicht genug sattsehen an den Motiven und Themen. Eins ist jedenfalls sicher, für die Insel sind die Künstler eine unglaubliche Bereicherung. Das berühmteste Wahrzeichen der Insel ist jedoch nicht zu übersehen: Der Berg Roque Nublo (Wolkenfels) dominiert mit seinen 1.815 Metern die Insel und ist von den sehr gut ausgebauten Verkehrswegen rund um die Insel leicht zu erkennen. Ein weiteres Wahrzeichen der Insel ist der „Draco“, also der Drachenbaum. Lange Zeit galt er als heilig. Da sich sein harz bei Kontakt mit der Luft rot verfärbt, hielten es frühere Generationen für Drachenblut, das eine heilende Wirkung haben soll.

 

Sicherlich auch heilend auf Geist und Stimmung ist der kurze Abstecher zu den wohl berühmtesten Sanddünen Europas, den Wanderdünen von Maspalomas. Sie stehen nicht nur unter Denkmalschutz, sie sind auch ständig in Bewegung. Allerdings kommen sie pro Jahr nur fünf bis zehn Meter in Richtung Westen voran, wo sie von einer Meerwasserlagune aufgehalten werden.

 

Meine Tagesreise führt mich weiter nach Puerto de Mogan, im Südwesten der Insel. Einfach traumhaft der Hafenort mit seinen charmanten und bunten Appartementhäusern und kleinen Hotels, direkt am Wasser. Daher wird dieser Ort auch das Venedig von Gran Canaria genannt. Hier führen zahlreiche kleine Brücken über den Kanal vom Hafen in den Ort. Ich könnte noch Stundenlang verweilen, aber schließlich will ich noch unbedingt die Hauptstadt der Insel – Las Palmas kennenlernen.

 

Las Palmas de Gran Canaria – so der richtige Name der Hauptstadt hat etliches zu bieten. Selbst Christoph Kolumbus machte hier 1492 Halt und ließ sich mit der Entdeckung Amerikas noch etwas Zeit. Las Palmas soll als die Stadt mit dem besten Klima der Welt gelten. Ob das so stimmt, kann ich leider nicht nachprüfen, jedenfalls sind die derzeitigen Nachmittagstemperaturen mit 31 Grad Celsius alles andere als angenehm. Ursache ist der derzeitige feinkörnige Sandsturm aus Afrika kommend, Calima genannt, ein ständig wiederkehrendes Wetterphänomen auf den Kanaren. Der hängt wie eine Glocke über der Insel.

Jedenfalls lasse ich mich nicht von meiner Entdeckertour abhalten und beginne meine Tour an einen der beiden großen Stadtstrände, die Las Palmas so besonderes machen: dem Playa de Las Canteras, der mehr als drei Kilometer lang ist. Für die Einheimischen ist er ein beliebter Rückzugsort, eine Art „Central Park“ mit Sand und Meer.

Auch die Innenstadt lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. So eine Tour macht hungrig und durstig. So entscheide ich mich für einen Abstecher zum Mercado del Puerto de la Luz, dem großen Hafenmarkt. Hier ist die große und einladende Auswahl an landestypischen Köstlichkeiten nicht einfach. Ich entscheide mich kurzerhand für eine große Portion Tintenfisch, auch Pulpo genannt. Das Gericht sieht merkwürdig aus, keine Frage, doch wer einmal auf den Geschmack kommt, wird ganz süchtig nach der gekochten Krake. Egal ob als Salat, frisch vom Feuer oder einfach nur gekocht. Der „Pulpo“ ist eine echte Delikatesse. Noch ein wenig bummeln, entlang der Kathedrale Santa Ana, vorbei am Kolumbusmuseum Casa de Colon, dann heißt es Abschied nehmen und zurück zum Schiff.

La Gomera

Neuer Tag, neue Insel: Am zehnten und damit vorletzten Tag meiner Kreuzfahrt legen wir in San Sebastian an. Das Tagesprogramm vermittelt mir einen sicherlich spannenden Tag. Denn unter dem Motto: „Mit einer perfekten Portion Vitaminen, fit in den Tag“ habe ich die Wahl zwischen einer fünfstündigen Panoramafahrt inklusive einer zweistündigen Wanderung durch den Nationalpark Garajonay, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ich entscheide mich, die gemütliche Hafenstadt wieder auf eigene Faust zu erkunden. Mit knapp 20 Kilometern von Nord nach Süd nach El Hierro die zweitkleinste der Kanaren. Eine Besonderheit der Insel: Vor zwei Millionen Jahren fand hier der letzte Vulkanausbruch statt. Durch Wassererosion bildete sich ein steiles Relief, durchzogen von tiefen Schluchten.

 

Wiederum verzichte ich auf eine geführte Bergwanderung durch die sicherlich sehr beeindruckende Vegetation des Barranco del Agua und das Valle Grand Rei, der dort angelegten und riesigen Bananenplantagen. Später an Bord erfuhr ich von einem Tourteilnehmer, dass im „Tal des großen Königs“ in den 1970iger bis 1980iger Jahren, es ein beliebter Treffpunkt für Hippies gewesen sei. Ein wenig ärgere ich mich schon, hätte ich doch die Tour mitmachen sollen. Aber das kann ich ja später auf einer weiteren Reise sicherlich noch nachholen.

Mein Fazit:

Eine Kanaren-Kreuzfahrt - besonders mit einem kleineren Schiff – erweisen sich zu jeder Jahreszeit als perfekt. Die Flugzeiten sind überschaubar, die Inseln bieten den optimalen Urlaubsspaß. Im Verbund mit dem Schiff, seiner tollen Besatzung und den erlebbaren Höhepunkten der Kanarischen Insel eine unvergessliche Zeit, an die ich mich noch viele Jahre lang gern erinnern werde. Der sich selbst als Gelegenheitsaphoristiker bezeichnende Andreas Bechstein bringt es auf den Punkt: „Eine lange Reise hört nicht am Ziel auf. Ein Stück von uns wird im Geiste immer weiterreisen“


Mit der MSC FANTASIA dem Winter entfliehen (Spanien, Italien, Frankreich)

Meine Reise mit der MSC FANTASIA – Mit jedem Hafen das Beste

Udo HORN, Dezember 2021

Um mir ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen und dem deutschen Corona-Alltag für eine kurze Zeit zu entfliehen, entschloss ich mich kurzfristig für eine Reise mit der MSC FANTASIA ins westliche Mittelmeer. Die seeseitige Routenführung von Genua, Neapel, Palma de Mallorca nach Marseille und zurück nach La Spezia versprach einige Highlight in Hafenstädten, die ich selbst noch nicht direkt bereisen konnte.

Heute hier, morgen dort – ich als Kreuzfahrtpassagier liebe es, jeden Morgen in derselben Koje, aber in einer anderen Stadt aufzuwachen. Selten bekommt man so eine Vielfalt unterschiedlicher Kulturen und Eindrücke geboten. Besonders schön ist es, wenn der Hafen stadtzentral liegt und man direkt vom Schiff aus, an den geführten Ausflügen (aufgrund von Corona nur in dieser Form derzeit möglich) gehen kann.

 

Kaum ein Reisegebiet eignet sich so ideal für eine einwöchige Kreuzfahrt. Schon das wesentlich angenehmere Klima als in Deutschland selbst, sorgte bei mir für eine positive Grundstimmung.

Bereits von Weitem ist sie zu sehen. Kein Wunder, überragt die MSC FANTASIA der italienischen Reederei MSC Cruises, mit ihren 18 Decks und knapp 70 Metern Höhe mühelos die Häuser und Kirchtürme der italienischen Stadt La Spezia, meinem Ausgangshafen für diese Reise.

Das Schiff, welches am 20. Dezember von hier auf Reise ging, machte auf mich von Anfang an einen optisch sehr guten und modernen Eindruck. Und dass, obwohl das Schiff bereits seit mehr als 12 Jahren im Einsatz ist. Die MSC FANTASIA war zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung mit einer Vermessung von 138.000 BRZ das größte Passagierschiff, das je für eine europäische Schifffahrtsgesellschaft gebaut wurde. Sie ist namensgebend für die bezeichnende Fantasia-Baureihe mit den Schwesterschiffen SPLENDIDA, DIVINI und PREZIOSA. Das Schiff hat 18 Decks; bis zu maximal 3.960 Passagiere und 1.325 Crewmitglieder reisen in „normalen“ Zeiten mit ihr.

 

Innen alles in farblich abgestimmter Vielfalt, wurde ich beim ersten Rundgang positiv überrascht.  Ich spürte den italienischen Esprit und die Leichtigkeit einerseits und die gediegenen Räume als Ruhepol für ältere Passagiere.

Für die mitreisenden Passagiere stehen ein Kids Pool, ein AquaPark, ein 4D Kino, ein Formel1-Simulator sowie ein überdachter Pool und ein Außenpool in der Schiffsmitte zur Verfügung. Freunde italienischer Küche werden in den Restaurants mit typisch italienischen Gaumenfreunden beglückt. Gern hätte ich mir jedoch zu jeden Mahlzeiten eine Auswahl an Gewürzen gewünscht und sei es nur in Form von Salz und Pfeffer gewesen, aber das scheint nach meinen Erfahrungen wohl auf jedem MSC-Schiff der Fall zu sein.

 

Da das italienische La Spezia nur Zustiegshafen für meine einwöchige Seereise war, nutze ich die nächstfolgende Möglichkeit, im Rahmen eines geführten Ausflugs die Umgebung um Neapel zu erfahren.

 

Nach Abschluß des Ablegemanövers am frühen Abend segeln wir nach Süden, wo Korsika auf der Steuerbordseite meines einwöchigen Zuhauses zu sehen ist, während die Insel Capraia, Elba und Montecristo auf der Backbordseite zu sehen sind, bevor wir am späten Abend einen Südost-Kurz in Richtung Neapel einschlagen.

Neapel – Entlang der ligurischen Küste

Bevor der Hafenlotse für das Anlegemanöver in Genua gegen Mittag an Bord kommt, kann man schon die Halbinsel von Sorrent erkennen. Neapel, die Hauptstadt der Region Kampanien, die sich fast in der Mitte des gleichnamigen Golfs erhebt, der von Vulkan Vesuv „beherrscht“ wird und eine der Weltstädte mit der höchsten Dichte an kulturellen, künstlerischen und monumentalen Ressourcen ist. Goethe hat schon in seiner Italienischen Reise 1787 über Neapel geschwärmt: „Vedi Napoli e poi muori! – Sieh Neapel und  stirb!-

Das will ich mir aber jetzt noch nicht zur Maxime machen, habe ich doch schließlich für die Tour reichlich an Euros bezahlt und habe die Absicht, noch einiges auf dieser Reise zu erleben. Natürlich hat sich zwischen 1787 und heute einiges getan, was der Stadt einen eher morbiden Charme verleiht. Auch außerhalb von Neapel lässt sich einiges erkunden.

 

Mit dem Reisebus und einer auch deutschsprechenden Reisebegleiterin ging es am Mittag durch die Altstadt von Neapel, vorbei am schlafenden Vulkan Vesuv entlang der wunderschönen Amalfiküste direkt nach Amalfi und Camogli, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Entlang der gut ausgebauten aber engen Küstenstraßen ging es – teils in atemberaubenden Kurven zuerst bis nach Amalfi, für einen ausgedehnten Fotostopp. Die ganze Stadt scheint direkt aus dem Berghang zu wachsen, der die Küste flankiert. Besonders beeindruckend, die teils sehr engen Gassen voller Farben und mit ihren typischen Handwerkerläden sowie einmaligen Produktangeboten der Region.   Ich kann mich garnicht genug satt sehen, an der überwältigenden Farbenpracht und weihnachtlichen Stimmung dieses Ortes. Wenig später geht es weiter in das nahe gelegene Fischerdorf Camogli.

Der Kiesstrand im Fischerdorf Camogli bildet den perfekten Kontrast zu den darüber liegenden orangefarbenen Häusern, die sich in einer Welle von Farben um die Bucht schlängeln. Das Leben hier konzentriert sich auf das Wasser, und es gibt viele Orte, an denen man sitzen und den Blick auf die Wellen am steinigen Ufer genießen kann. In der Nähe liegt auch der Ort San Fruttuoso, eine kleine Bucht, die nur über das Meer oder zu Fuß erreichbar ist. Wahrlich eine absolute Augenweide für jeden Italienliebhaber.

 

Die landschaftlich reizvolle Rückfahrt nach Neapel und damit zum Schiff schloss die Tour ab.

Palma de Mallorca – Die Urlaubsinsel der Deutschen

Der Seeweg nach Palma de Mallorca führt entlang der Küste dieser grandiosen und vielfältigen Insel. Am frühen Morgen erkenne ich bereits die Westküste der Insel Palma de Mallorca und die Insel Menorca an der Steuerbordseite des Schiffes.

Die 400.000 Einwohner zählende Stadt, die zugleich auch Hauptstadt der Balearen und die größte Stadt des Belearen-Archipels ist, will erkundet werden, auch wenn die knappe Liegezeit von sechs Stunden kaum dazu ausreicht. Also entscheide ich mich wieder für einen geführten Tourausflug und begebe mich in die Obhut einer auch deutschsprechenden mallorquinischen Reisebetreuerin.

 

Zu meinem Bedauern lässt uns auch heute das Wetter wieder im Stich. Es regnet zwar nicht, aber vom sonnenreichen Wintertagen auf der Insel ist wenig zu sehen. Dank des mediterranen Klimas herrscht in der Stadt trotzdem eine Durchschnittstemperatur von 17 Grad.

Der Ausflug ist leider „unspannend“. Es sind hauptsächlich italienische Gäste die die angebotene Tour buchen. Das in Palma immer etwas los sei, kann ich diesmal – wohl auch wegen der angespannten Coronalage -  nicht bestätigen.

Ich erfahre jedoch, dass die Stadt seit der Antike von verschiedenen Zivilisationen bewohnt war, darunter von Römern, die 123 v. Chr. unter Führung des Konsuls Quinto Cecillo Metello nach der Eroberung Palmas eine Kolonie gründeten. Dank ihrer strategischen Lage wurde sie im Laufe der Zeit zum Drehkreuz des Handels zwischen den großen Hafenstädten des westlichen Mittelmeers.

 

Nach knapp zwanzig Minuten später stehe ich direkt gegenüber dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt, der Kathedrale La Seu, die im Laufe von 500 Jahren errichtet wurde. Das herrliche gotische Gebäude mit den etwa 110 Meter langen Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken und knapp 22 Meter hohen Säulen und thront wie eine Glucke über dem Meer. Von außen wirkt die Kathedrale lange nicht so hoch und licht wie von innen. Einst spiegelte es sich im Meer, das bis an die Mauern heranreichte. Heute kontrastiert es mit dem vorgelagerten Parc de la Mar mit See, Blumen und Plastiken und dem Podium Ses Voltes. Ich lasse alles auf mich wirken und bedauere, das einfach zu wenig Zeit zum Entdecken der faszinierenden Stadt blieb.

Barcelona – Unbedingt eine Reise wert

„Barcelona!“ – wer erinnert sich nicht gerne an das musikalische Duett von Freddy Mercury und Monserat Caballe, die gemeinsam die Schönheit der Stadt besingen. Ja, diese Stadt ist für viele Menschen ein wahrer Sehnsuchtsort.

Heute ist Barcelona der grösste Kreuzfahrthafen in Europa. Am weitesten von der sichtbaren Innenstadt entfernt, liegen mehrere Terminals, die sich an einer eigenen Mole, die insgesamt bis zu sieben Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig abfertigen kann. Am 24. Dezember waren wir das einzige Schiff, welches am Terminal A festmachte.

Man sollte schon wirklich viel Zeit einplanen, um das herrliche Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens mit seinen unendlich prachtvollen Bauten, unter anderem auch die des Jugendstil-Architekten Gaudi kennenzulernen.

 

In nur knapp drei Stunden befuhren wir – die mit einem Reisebus möglich - schönsten Punkte der Innenstadt und des Außenrings Barcelonas.

Unbedingt sehenswert das gotische Altstadtviertel mit der Kathedrale Santa Eulalia, dem Rathaus an der Place de Sant Jaume und der unvollendeten Sagrada Familia. Leider war eine Besichtigung meiner Gruppe nicht eingeplant, was ich doch sehr bedauerte. So blieb nur die kurze Sicht von außen. 144 Jahre nach Baubeginn und pünktlich zu Gaudis 100. Todestag soll die berühmteste Touristenattraktion Barcelonas im Jahre 2026 endlich fertig werden.

Unbedingt sehenswert ist die  – zur Zeit meiner Reise wenig belebte - Allee La Rambla. In Zeiten ohne Coronabeschränkungen schieben sich Tausende Touristen aus aller Welt über den Boulevard. Gleich neben der Rambla sieht man vom Reisebus aus die Placa Reial, einen der schönsten Plätze der Stadt mit einem hübschen Springbrunnen und von Gaudi entworfenen Laternenmasten. Für den perfekten Blick fahren wir abschließend zur Ausgangsstation der Seilbahn auf den Montjuic. Hier genieße ich die tolle, aber durch  Wolken verhangene Aussicht auf den Hafen und  die Stadt. Auf dem Rückweg zum Schiff machten wir als kleine Reisegruppe noch einen Abstecher zum größten Fußballtempel Spanien, dem Camp Nou.  Dieses Station bietet Platz für fast 100.000 Menschen und ist jedes Jahr Schauplatz internationaler Spiele.

 

 

Es ist auch ein beeindruckendes Konzert- und Veranstaltungszentrum, in dem schon Künstler wie Sting, Peter Gabriel, U2 und Bruce Springsteen aufgetreten sind. 1982 zelebrierte Papst Johannes Paul II. in diesem Station sogar eine Messe, wobei er bei dieser Gelegenheit auch zum Ehrenbürger von Barcelona ernannt wurde. Der Ausflug klang entsprechend entspannt mit der Rückfahrt zum Kreuzfahrtterminal aus.

Marseille – Französische Hauptstadt der Provence

 

Nachdem die MSC Fantasia die ganze Nacht in nordöstlicher Richtung durch den Golf von Lyon gefahren ist, erreicht es am frühen Morgen die französische Küste und wird Ausgangspunkt für meinen vorletzten Tourstopp. Marseille wurde im Altertum von den Griechen gegründet. Gut über 860.000 Einwohner bei einer Bevölkerungsdichte von 3583 Einwohnern je Quadratkilometer machen Marseille zu einer Großstadt inmitten der Provence, die zwar auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, aber dennoch jung geblieben ist.

Die Stadt bietet seinen Besuchern die Authentizität von 26 Jahrhunderten Geschichte. Marseille wird manchmal auch als kleines Paris bezeichnet. Verstecken muss sich die französische Stadt an der Côte d’Azur allerdings nicht hinter der Hauptstadt und das nicht nur, weil das Stadtgebiet mehr als doppelt so groß wie Paris ist. Das Stadtgebiet ist mit 240 Quadratkilometern sehr groß, umfasst aber nicht nur bebautes Gebiet, sondern auch weite Naturflächen wie umliegende Gebirge.

 

Der größte Kreuzfahrthafen Frankreichs ist das Tor für Ausflüge in die Innenstadt, dem Alten Hafen und in die Provence. Ich entscheide mich für eine Tour zur 162 Meter über der Stadt liegenden Kathedrale Notre-Dame-de-la-Garde. Diesen neobyzantinischen Bau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts konnte ich schon aus der Ferne vom Schiffsliegeplatz, hoch über der Stadt thronend, erkennen. Oben angekommen, ist die Beschaulichkeit, die in den Gassen herrschte schnell dahin; Zahlreiche Reisebusse anderer Veranstalter machen bei den Besichtigungen natürlich hier Halt. Aber die Aussicht lohnt, etwa auf die Ili dÌf, wo Dumas „Graf von Monte Christo“ im Gefängnis einsaß. Die Basilika, die im Volksmund "La Bonne Mère" genannt wird und deren Madonnenstatue die Stadt und ihre Einwohner beschützt, wurde zwischen 1853 und 1864, dem Jahr ihrer Weihe, errichtet. Sie ist eine der Haupttouristenattraktionen und zieht jedes Jahr mehr als 800.000 Besucher an.

 

Nächster Stopp: der Alte Hafen Vieux Port. Er ist Dreh- und Angelpunkt für die Urlauber und Durchreisenden. Durch Frankreichs „Tor zum Orient“ sind sogar Fahrten mit der Fähre nach Nordafrika, genauer gesagt nach Algerien und Tunesien, möglich.

Während der Antike und im Mittelalter entwickelte sich die Stadt nur am Nordufer des Hafens. Erst 1666 begann die Entwicklung der Stadt in Richtung Süden. Heute ist die Umgebung des Vieux Port teilweise zur Fußgängerzone umgestaltet worden. Der britische Architekt Norman Foster und der französische Landschaftsarchitekt Michel Desvigne haben den Zuschlag für die Neugestaltung des Stadtkerns erhalten.

Weiter geht es mit dem Bus an der Prachtstraße Canebière, unserer letzten Station, bevor es wieder Richtung Schiff geht. 

Genua – Die Stolze

Auf dem Weg zur letzten Station meiner Reise, erreicht mein Schiff das italienische Genua.

Genua ist der Heimathafen der MSC-Flotte und auch die Geburtsstadt Christoph Columbus.

„La Superba“, die Stolze, nennen die Italiener ihre ligurische Hafenstadt. Der Binnenhafen Porto Vecchio, zu dem das größte Aquarium Europas gehört, grenzt direkt an das historische Zentrum Genuas.  Ich entscheide mich für einen Ausflug entlang der Küste.

Unsere Bustour führt direkt vom beeindruckenden Cruise-Terminal, ein historisches Hafengebäude, in die Innenstadt. Durch das Fensterglas des Busses erkennt man die Pizza De Ferrari, die Via Roma und die Via 25 Aprile, die eigentlich mit ihren zahlreichen Luxusboutiquen zum Kauf locken.

 

Mit einer Standseilbahn kann man alle 20 Minuten vom Largo Zecca zum über 300 Meter hoch gelegenen Vorort Righi fahren, mit einem belohnenden Blick auf Genua, den Kreuzfahrthafen und die Küste. Leider ließ mich das Wetter bei diesem beeindruckenden Blick im Stich, denn es regnete leicht und außerdem sorgte Nebel für eine unklare Sicht.

La Spezia – Die Reise ist beendet

In den frühen Morgenstunden fahren wir in den Golf von La Spezia ein, der auch als „Golfo Dei Poeti“ (Golf der Dichter) bekannt ist, wo man bereits die Insel Tino, La Palmarie und die herrlichen Dörfer Porto Venere und Lerici sehen könnte, wenn es nicht so dunkel und bewölkt wäre. La Spezia ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Ligurien.

Gegen sieben Uhr - gemeinsam mit den weiteren 2.300 Passagieren – schieben wir uns achteraus in den Industriehafen hinein. Ausschiffung ist in der Regel kein Vergnügen, da die Kabinen zumeist bereits um acht Uhr geräumt werden.  Auch wenn die großen Koffer - zum Glück hatte ich nur einen – schon nachts vorher vor die Tür gestellt und von der Crew eingesammelt werden, um sie nach dem Anlegen im Terminal bereitzustellen, hat man in der Regel noch Handgepäck und das Nötigste dabei. Und selbst wenn der Flug erst später geht, muss man leider schon das Schiff verlassen. Eine einwöchige Reise geht leider zu Ende.

Trotzdem. Es war eine lehrreiche Reise für mich. Ich habe das Schiff und neue Destinationen kennen- und schätzen gelernt. Mein Fazit: Wer reist, macht neue Erfahrungen und hat auch was zu erzählen. Und genau das war der Sinn meiner Reise, etwas Neues und Interessantes über Menschen, Länder und Schiffe zu erfahren. 


Mit der MSC Seaview zu den Metropolen der Ostsee (Dänemark, Schweden und Estland)


Erfurt und  die BUGA


Mit nicko cruises auf dem Douro reisen

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Mein Douro Bericht 2020.pdf
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Hurgadha - sonnenreicher Urlaubsort am Roten Meer


Flussreise auf der Rhone, Saone in Frankreich - Lyon - Charlon - Arles - Lyon


Von Rio de Janeiro nach Warnemünde

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Mein Reiseeindrücke der Transatlantikreise - März - April 2019
Mehr als 20 Tage war ich unterwegs. Von Rostock nach Frankfurt am Main, von dort mit dem Flieger nach Sao Paulo, weiter mit dem Bus nach Santos um am 31. März auf die MSC POESIA aufzusteigen und meine Reise von Brasilien nach Warnemünde zu beginnen.
Puerto Buenos Aires mit der MSC Poesia.j
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Rotterdam - Hafenfest 2018


CTOUR-Ostseetag 2018


Kleine TENERIFFA-REPORTAGE 2018


  • Weitere Reportagereisen - auch mit verschiedenen Kreuzfahrtschiffen - erfolgten nach: (Auswahl)

- Studienreise - Vereinigte Arabische EMIRATE (Dubai)

- Kreuzfahrt - ÄQYPTIEN (Sinai-Halbinsel) (FTI MS Berlin) + Hurgadha

- TÜRKEI (historische Grabstätten und Bauwerke) (Izmir u.v.a)

- Kreuzfahrt - Kanarische Inseln (Inseltouren von Lanzarote, Gran Canaria, Fuerteventura       bis nach Teneriffa)(AIDA-Cruises)

- Kreuzfahrt - Balearische Inseln (Nord-Süd und Westtouren) AIDA-Cruises

- Kreuzfahrt - Kleine Antillen in der Karibik (Costa Magica)

- Premierenfahrt mit dem Fährschiff MS "BERLIN" nach Dänemark (Scandlines)

- Fährreise von Amsterdam nach Newcastle und zurück (DSDF - Fährreederei)

- Flussreise auf dem Douro in Portugal (nicko cruises)

- Studienreise Madeira (Funchal)

- Flussreise auf der Rhone und Saone in Frankreich (nicko cruises)

- Transatlantik-Kreuzfahrt Brasilien - Deutschland (MSC POESIA)

 

Weitere Länderreisen nach:

Griechenland, Kreta, Italien, Syrien,  Marokko, Tunesien, Kroatien, Zypern, Libanon, Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden, Russland, Weißrussland, Ukraine, Lettland, Litauen, Estland, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, Österreich, Schweiz, Cuba, Jamaika, Mexiko, Belize, Honduras, Cayman Inseln, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Trinidad & Tobago, Grenada, Barbados, St. Lucia, Martinique, Guadeloupe, St. Maartens, Antigua, Dominikanische Republik, Basse-terre, Großbritannien, Brasilien,